Category Archives: Events

WITTGENSTEINS BRIEFE AN SEINE FAMILIE

Buchpräsentation
Dienstag, 20. November 2018, 19:00 Uhr
Grillparzerhaus (Staatsarchiv), Johannesgasse 6, 1010 Wien

Um Anmeldung unten wird gebeten.
Eintritt: freiwilliger Unkostenbeitrag.

Dr. Joachim Schulte (Zürich)
Prof. Dr. Allan Janik (Innsbruck)
Moderation: Radmila Schweitzer (Wittgenstein Initiative)

Mit ihrer ganz eigenen Qualität offenbaren Wittgensteins Familienbriefe eine Seite Ludwig Wittgensteins, die kaum bekannt ist. Die Vertrautheit und Intimität der Briefe bieten neue Einblicke in die Entwicklung seiner Beziehungen und Ideen während vierzig Jahren.

In seiner gewohnt offenen und manchmal brutal ehrlichen Art erklärt er seine Entscheidung, ein Leben in absoluter Übereinstimmung mit dem zu führen, was er für richtig hält. In der Korrespondenz mit seinen Geschwistern erfahren wir über Ludwigs Weigerung, in seiner Zeit als Schullehrer als “Wittgenstein” bekannt zu sein, und seine Beharrlichkeit, Weihnachten nicht mit der Familie, sondern mit Freunden zu feiern. Für jeden seiner Geschwister hat er einen eigenen Ton und so entstehen spezifische Portraits der Geschwister. Der offene und einfache Ton zu Hermine, eine Mutterfigur zu Ludwig; der praktische und manchmal scherzhafte Ton zu Paul; und, am auffallendsten, den zärtlichen und witzigen Ton zu Helene Salzer, die Schwester, mit der Ludwig am engsten verbunden war und mit der er in Kontakt bis zu seinem Tod blieb. Die intellektuellste und originellste seiner Schwestern, Margaret, wird vor allem durch ihre Briefe an Ludwig gesehen, da fast keine Briefe von ihm an sie überlebt haben.

Die neue Edition inkludiert mehrere noch nie veröffentlichte Briefe zwischen Ludwig und Paul Wittgenstein, die Licht auch auf den intellektuellen Diskurs zwischen den Brüdern werfen.

Diese persönlichen Briefe beleuchten nicht nur den Philosophen Wittgenstein, sie bringen uns dem Menschen Ludwig Wittgenstein näher.

Für unsere Mitglieder und Förderer bieten wir das Buchzum ermäßigten Preis mit 20% Rabatt:
Wittgenstein. Eine Familie in Briefen: € 23,92 (zuzgl. Versand)

Am 29. November 2018 erscheint die englischsprachige Edition der Familienbriefe

Wittgenstein’s Family Letters Corresponding with Ludwig

Editor: Brian McGuinness; Translator: Peter Winslow
ISBN 9781474298131
256 pages, hardcover

 

 

HOW MODERN WAS LUDWIG WITTGENSTEIN?

Donnerstag, 15. November 2018, 19:00 Uhr
Grillparzerhaus (Staatsarchiv), Johannesgasse 6, 1010 Wien

Podiumsdiskussion in englischer Sprache

Um Anmeldung unten wird gebeten.
Eintritt: freiwilliger Unkostenbeitrag.

Prof. Ray Monk (Southampton)
Dr. Steven Beller (Washington DC)
Dr. Eran Guter (Max Stern Yezreel Valley College)
Prof. Dr. Carla Carmona Escalera (Universidad de Sevilla)
Moderation: Prof. Dr. Allan Janik (Innsbruck)

Following Bertrand Russell’s lead, the Vienna Circle pronounced Wittgenstein, along with Albert Einstein and Russell himself, to the paradigmatic representatives of their “scientific conception of the world,” i.e. modern scientific rationality par excellence. Wittgenstein’s emphatic objection at being included in this group fuelled the fires of those contemporaries who were inclined to perceive him as a kind of idiot savant, a prodigy with profound insights that he could not really articulate, the Douannier Rousseau of philosophy as it were. Nevertheless, for some forty-odd years the picture of him as the epitome of modernity in philosophy was scarcely question among analytical philosophers. More than a decade after his death, as it became abundantly clear on the basis of his biography that the idiosyncratic character of his thinking was linked to his dramatic life, the first questions about the appropriateness of including him in the modernist Pantheon began to be called into question. With the growth of the so-called Post-Modernism, a passionate but superficial response to the end of Communism and the Socialist Dream, which sought assiduously to demonstrate that more or less everything in the bourgeois world was in reality in fact exactly the opposite of how it was normally represented, a picture of Wittgenstein as a virulently post-modernist irrationalist came into being. So we are left with a plethora of views about Wittgenstein’s relationship to modernity that tend to confuse our thinking about him right down to this day.

Our distinguished panel, consisting of Ray Monk, author of comprehensive biographies of both Wittgenstein and Bertrand Russell, Steven Beller, whose chef d’oeuvre, Vienna and the Jews spotlights Wittgenstein as an extraordinary representative of Jewish Enlightenment as it vivified Viennese culture, Eran Guter, who has devoted his energies to working out the many and varied profound points of comparison with Arnold Schoenberg and, last but not least, Carla Carmona Escalera, who has convincingly described how Wittgenstein’s notion of silent showing facilitates elucidating Egon Schiele’s moral dimension of challenging pictures will explore the puzzles and conundrums surrounding the ways that Wittgenstein’s attitudes and intentions as well as his explicit arguments and positions exemplify and illuminate the complexity of the Modern.

RESTAURATIVE MODERNE – EIN WIENER PARADOX?

Was ist modern an der Wiener Moderne?

Mittwoch, 14. November 2018, 19:00 Uhr
Grillparzerhaus (Staatsarchiv), Johannesgasse 6, 1010 Wien

Podiumsdiskussion

Um Anmeldung unten wird gebeten.
Eintritt: freiwilliger Unkostenbeitrag.

Christian Witt-DörringPatrick WerknerAnselm Wagner und Sebastian Smallshaw stellen sich unter der Moderation von Gregor Schmoll der Frage, wie weit es legitim ist, den Begriff “Moderne” auf die Wiener Kunstproduktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts anzuwenden. Hatte die “Wiener Moderne” tatsächlich einen proklamatorischen Anspruch auf Erneuerung oder verhalf sie nicht vielmehr den tradierten gesellschaftlichen Machtverhältnissen zu einem neuen “Anstrich”? Wie weit lebt der Begriff der “Moderne” von seiner Mythologisierung und welche Folgen bzw. welche Parallelen lassen sich in der Situation der Kunstproduktion heute ableiten?

DIE TRACTATUS ODYSSEE Ausstellung

16. Oktober – 30. November 2018
Grillparzerhaus, Johannesgasse 6, 1010 Wien

Dienstag – Freitag 10:00-18:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Montag: nach Voranmeldung

100 Jahre Tractatus Logico-Philosophicus

In Kooperation mit
Trinity College Cambridge
Bodleian Libraries, University of Oxford

Universität Bergen
Forschungsinstitut Brenner Archiv
University of Iowa
Österreichisches Staatsarchiv
Ludwig-Maximilians-Universität München
Wittgenstein Stiftung Skjolden
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Wien 3

Im August 1918, während seines letzten Fronturlaubs, diktierte Ludwig Wittgenstein die endgültige Fassung seiner Logisch-Philosophischen Abhandlung, ein Werk, das später unter dem Titel Tractatus Logico-Philosophicus Weltruhm erlangte. Wittgenstein arbeitete an diesem epochalen Werk seit seinem selbst auferlegten Exil in Norwegen 1913 während seiner gesamte Zeit als Soldat im Ersten Weltkrieg.

„Alles das, was viele heute schwefeln, habe ich in meinem Buch festgelegt, indem ich darüber schweige.“

Die Begleitpublikation zur Ausstellung:

Brian McGuinness
Marjorie Perloff
Allan Janik
Ray Monk
Knut Olav Åmås

Urzula Idziak-Smoczyn’ska
Alfred Schmidt
Alois Pichler
David Stern
Martin Pilch

Max Hadersbeck
Schüler des Kundmanngasse-Bundesgymnasiums

Preis: € 39,90 zzgl. Versand weltweit
20% Rabatt für Studierende und für Mitglieder der Wittgenstein Initiative

Der Tractatus Logico-Philosophicus zählt zu den bahnbrechenden Werken der Philosophiegeschichte und ist in seine Einzigartigkeit noch heute eine Herausforderung für uns. Wittgensteins Intention war zugleich eine streng philosophische und literarische. Wie in der Dichtung, lässt sich das, was der Philosoph eigentlich sagen will, nicht sagen – es muss gezeigt werden.

Die von Wittgenstein entwickelte komplexe Theorie der Sprache hatte einen enormen Einfluss nicht nur auf die Philosophie, sondern auch auf Literatur, Musik, Film, Malerei, Architektur, Anthropologie und Ökonomie.

„Wie kann ich Logiker sein, wenn ich noch nicht Mensch bin! Vor allem muß ich mit mir selbst in‘s Reine kommen!“

Ludwig Wittgensteins persönliche und philosophische Reise von 1912-1924 wird durch Multimedia, Fotos und Briefe beleuchtet, vor der Kulisse einer der dramatischsten Epochen der europäischen Geschichte.

MULTIMEDIA
Wittgenstein Source: exklusive Präsentation des Wittgenstein Nachlasses in Faksimile. Ein Open Access Projekt der Universität Bergen.
OdysseeReader: eine speziell entwickelte Suchmaschine zum Wittgenstein Nachlass. Ein Open Access Projekt der Ludwig-Maximilians-Universität-München.
Tractatus Map: Karten in U-Bahn Stil des Hypertext-Nummerierungssystems, das Wittgenstein im Tractatus verwendet. Ein Online Tool der University of Iowa.

EHRENKOMITEE
HE Kjersti E. Andersen, Botschafter des Königreichs Norwegen
HE Bente Angell-Hansen, Präsident von EFTA
Allan Janik, Universität Innsbruck
Monica Nagler-Wittgenstein, PEN Club Sweden
Eva Nowotny, Botschafterin i.R., Vorsitzende des Universitätsrats der Universität Wien
Marjorie Perloff, Stanford University, American Academy of Arts and Sciences
Friedrich Stadler, Institut Wiener Kreis, Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft
HE Peter Stoyanov, ehemaliger Präsident der Republik Bulgarien
Christian Witt-Dörring, Neue Galerie New York

WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT
Rune Falch, Wittgenstein Stiftung Skjolden
Urzula Idziak, Jagiellonien-Universität Krakau
Christoph Limbeck-Lilienau, Universität Wien
Ray Monk, Universität Southampton
Alois Pichler, Universität Bergen
Martin Pilch, Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftstandort
Alfred Schmidt, Österreichische Nationalbibliothek
Jonathan Smith, Trinity College Cambridge
David Stern, University of Iowa
Ulrike Tanzer, Forschungsinstitut Brenner Archiv

KONZEPT UND KOORDINATION: Radmila Schweitzer
GRAFISCHE GESTALTUNG: Bea Laufersweiler
SPECIAL CONSULTANCY: Valentina Kraleva-Vassileva

KONTAKT UND INFORMATION
office@wittgenstein-initiative.com

Images from Wittgenstein’s Nachlass are reproduced here by permission of The Master and Fellows of Trinity College, Cambridge, The Bodleian Libraries, University of Oxford, Oxford, and the University of Bergen, Bergen. The sale, further reproduction or use of this image for commercial purposes without prior permission from the copyright holder is prohibited. © 2018 The Master and Fellows of Trinity College, Cambridge; The Bodleian Libraries, University of Oxford; The University of Bergen, Bergen; Wittgenstein Initiative, Vienna.

         

                                                            

Call for Papers – Wittgenstein: Beyond the Inner–Outer Picture, Seville 12-14 December 2018

In spite of Wittgenstein’s well known critique of its application to the problems of other minds and self-knowledge, the philosophical picture of the relation between the inner and the outer continues to exercise philosophers from the analytic and non-analytic European traditions.The conference Wittgenstein: Beyond the Inner–Outer Picture, to be held at the Faculty of Philosophy of the University of Seville, on 12-14 December 2018, will bring together prestigious academics and early career researchers working on the impact of Wittgenstein’s later philosophy of psychology on areas including epistemology, aesthetics, ethics and cultural studies. The conference aims to find ways of overcoming the picture of the inner and the outer in contemporary philosophical debates, such as those on intercultural understanding, the meaning of a work of art, the legitimacy of testimony as a source of knowledge, and feminism.

Invited speakers:
Josep Corbí (Universitat de València)
Alfonso García Suárez (Universidad de Oviedo)
Modesto Gómez Alonso (University of Edinburgh)
Michel ter Hark (Vrije Universiteit Amsterdam)

António Marques (Universidade Nova de Lisboa)
Elise Marrou (Université Paris-Sorbonne, Paris IV)
Sofia Miguens (Universidade do Porto)
David Pérez Chico (Universidad de Zaragoza)
Manuel de Pinedo (Universidad de Granada)
Neftalí Villanueva (Universidad de Granada)

Organizing committee: Carla Carmona (University of Seville), Jesús Navarro (University of Seville), Chon Tejedor (University of Valencia).

Scientific committee: Ángeles Jiménez Perona (Complutense University of Madrid), Óscar González Castán (Complutense University of Madrid), Nicolás Sánchez Durá (University of Valencia), Manuel Heras (University of the Basque Country).

Financed by:
VI Plan Propio de Investigación y Transferencia de la Universidad de Sevilla; Department of Metaphysics, Contemporary Philosophy, Ethics and Political Philosophy of the University of Seville; the researchs projects “Self-Knowledge, Moral Responsibility, and Authenticity” (FFI2016-75323-P)and “The Constitution of the Subject in Social Interaction” (FFI2015-67569-C2-1-P) funded by the Ministerio de Economía y Competitividad. In cooperation with the Wittgenstein Initiative.

CALL FOR PAPERS

Please send your final text (max 4000 words) or a comprehensive summary (2000 words) plus a 100-word abstract by 15 September 2018 to: carlacarmonaescalera@gmail.com. Papers will be accepted in English, Spanish or Portuguese. If you submit in Spanish or Portuguese, please include a 300-word abstract in English. All submissions to be formatted for blind review, including contact details on a separate page. Communication of acceptance: October 1st, 2018.

Ludwig Wittgenstein und Friedrich A. von Hayek: das halb vergessene intellektuelle Leben der Zwischenkriegszeit

PODIUMSGESPRÄCH
in deutscher und englischer Sprache

in Kooperation mit dem Friedrich A. von Hayek Institut

Dienstag, 19. Juni 2018, 19:00 Uhr
Capital Bank-GRAWE Gruppe AG
Palais Esterházy, Wallnerstraße 4, 1010 Wien

"Wittgenstein und Hayek haben mich im positiven Sinne meine ganze bisherige diplomatische Karriere hindurch begleitet. Oft ging es nur um die Neugier anderer, die wissen wollten, warum die wirklich großen Ideen des 20. Jahrhunderts gerade von Österreichern erfunden wurden. Anders war dies am Ende der realsozialistischen Welt in Europa, als politisch ganz direkt nach Wegen zur Freiheit gesucht wurde. Ich lebte damals nach 1989 in Krakau und die jungen Philosophen fragten nach Wittgenstein und die jungen Politiker riefen nach Hayek." 
Botschafter Dr. Emil Brix, Direktor der Diplomatischen Akademie

Einleitung: Prof. Raoul Kneucker und Prof. Allan Janik

Moderation: Dr. Barbara Kolm (Friedrich A. von Hayek Institut)
Prof. Marjorie Perloff (Stanford University, University of Southern California, American Academy of Arts and Sciences)
Prof. Lothar Höbelt (Universität Wien)
Prof. Allan Janik (Universität Innsbruck, Brenner Archiv)
Dr. Richard Zundritsch (Friedrich A. von Hayek Institut)

Publikumsdiskussion

Österreicher, die in der Welt Anerkennung fanden, sind zu Hause oft unterschätzt oder falsch interpretiert worden. Das trifft auch auf Friedrich von Hayek und Ludwig Wittgenstein zu. Hayek war auch der erste, der eine Biographie Wittgensteins verfassen wollte, gleich nach seinem Tod.

Um dem entgegenzuwirken und um einem breiteren Publikum Zugang zum Denken dieser beiden großen Österreicher zu ermöglichen, findet diese Veranstaltung in Kooperation von Hayek Institut und der Wittgenstein Initiative statt.

Buchpräsentation Marjorie Perloff EDGE OF IRONY

Dienstag, 26. September 2017, 19 Uhr
Grillparzerhaus (Literaturmuseum), Johannesgasse 6, 1010 Wien

Modernism in the Shadow of the Habsburg Empire

Karl Kraus, Ludwig Wittgenstein, Joseph Roth, Robert Musil, Elias Canetti, Paul Celan

Marjorie Perloff in Gespräch mit Christoph Limbeck-Lilienau (Universität Wien)
Um Anmeldung unten wird gebeten.
Eintritt: freiwilliger Unkostenbeitrag.

Among the brilliant writers and thinkers who emerged from the multicultural and multilingual world of the Austro-Hungarian Empire were Joseph Roth, Robert Musil, and Ludwig Wittgenstein. For them, the trauma of World War I included the sudden loss of the geographical entity into which they had been born: in 1918, the empire was dissolved overnight, leaving Austria a small, fragile republic that would last only twenty years before being annexed by Hitler’s Third Reich. In this major reconsideration of European modernism, Marjorie Perloff identifies and explores the aesthetic world that emerged from the rubble of Vienna and other former Habsburg territories—an “Austro-Modernism” that produced a major body of drama, fiction, poetry, and autobiography.

Perloff explores works ranging from Karl Kraus’s drama The Last Days of Mankind and Elias Canetti’s memoir The Tongue Set Free to Ludwig Wittgenstein’s notebooks and Paul Celan’s lyric poetry. Throughout, she shows that Austro-Modernist literature is characterized less by the formal and technical inventions of a modernism familiar to us in the work of  Joyce and Pound, Dada and Futurism, than by a radical irony beneath a seemingly conventional surface, an acute sense of exile, and a sensibility more erotic and quixotic than that of its German contemporaries. Skeptical and disillusioned, Austro-Modernism prefers to ask questions rather than formulate answers.

Prof. Dr. Marjorie Perloff, born in Vienna as Gabriele Mintz, is Professor Emerita of English at Stanford University and at the University of Southern California, Elected Fellow of the American Academy of Arts and Sciences and the American Philosophical Society. She is author of, a.o. Wittgenstein’s Ladder and The Vienna Paradox.

Ludwig Wittgenstein und Adolf Loos: Formen der Wiener Moderne AUSVERKAUFT/SOLD OUT

Freitag, 12. Mai 2017, 18:30 Uhr
BKI “Haus Wittgenstein”, Galerie-Parterre Saal
Parkgasse 18, 1030 Wien

Podiumsgespräch mit anschließender Diskussion
Eintritt frei, um Anmeldung unten wird gebeten.

Form, Experience, and Meaning:
Wittgenstein and Loos as Architects

Christopher Long
School of Architecture, University of Texas at Austin

 In recent years, several prominent architectural historians and cultural critics have observed that the similarities between the architectural works of Adolf Loos and Ludwig Wittgenstein’s villa for his sister Margaret Stonborough-Wittgenstein on Kundmanngasse in Vienna are mostly superficial—that both spatially and formally Loos’s houses and Wittgenstein’s design are, in fact, very different. This is unquestionably correct, but there are important shared features in their works that at first glance are not readily apparent. This is especially true when one begins to examine the ways in which their buildings functioned and the underlying strategies that informed each man’s choices. For if their houses were manifestly different, they were informed by closely related modes of thinking. In this lecture, Christopher Long probes how Wittgenstein and Loos shared essential assumptions that shaped their idiosyncratic approaches to building.

Dr. Christopher Long is University Distinguished Teaching Professor in the School of Architecture at the University of Texas at Austin. He has published widely on modern architecture and design in Central Europe and the United States. His books include Josef Frank: Life and Work (2002), The Looshaus (2011), Kem Weber: Designer and Architect (2014), and The New Space: Movement and Experience in Viennese Modern Architecture (2016).

Prof. Allan Janik (Universität Innsbruck)
Autor von Wittgensteins Wien und Wittgensteins Wien Revisited, Projektleiter der Wittgenstein und Paul Engelmann-Projekte des Brenner Archivs Innsbruck.

Wittgenstein and Hegel – Reevaluation of Difference

June 28–30, 2017
TU Dresden, Germany

“Hegel seems to me to be always wanting to say that things which look different are really the same. Whereas my interest is in showing that things which look the same are really different.” (Recollections of Wittgenstein)

CALL FOR PAPERS
Some slots are reserved for contributed papers. There are no parallel sections. We invite submissions for a 30 minute presentation followed by a 20 minute discussion. Papers may be submitted on any issue falling within the conference theme. Please send an abstract in English or in German as attachment (about 500 words), prepared for multiple blind review, to alexander.berg75@googlemail.com by March 31, 2017.

CONFIRMED SPEAKERS
James Conant (Chicago)
Rico Gutschmidt (Chicago)
Bruno Haas (Dresden)
Herbert Hrachovec (Vienna)
Karl-Friedrich Kiesow (Hannover)
David Kolb (Bates College)
Ingolf Max (Leipzig)
Aloisia Moser (Linz)
Ludwig Nagl (Vienna)
Thomas Rentsch (Dresden)
Pirmin Stekeler-Weithofer (Leipzig)

ORGANIZED BY
Alexander Berg (TU Dresden)
Jakub Mácha (Masaryk University Brno)
Louisa Frintert (TU Dresden)
Marco Kleber (TU Dresden)
Alexander Romahn (University of Leipzig)

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Ludwig Wittgenstein: Certainty, Limits and Animality. Symposium June 2017

On the Writings of the Later Wittgenstein

An international symposium on the philosophy of the later Wittgenstein will be held on June 8, 9 and 10th 2017 at the Faculty of Philosophy and the Humanities of Caceres at the University of Extremadura. The conference will examine the fundamental aspects of the problems discussed in On Certainty, such as the issues regarding the concept of certainty or the role that the animal plays in man and its relationship to language. The concept of limit in Wittgenstein’s work will also be addressed, and in particular how it relates to the animality of the human being.

CALL FOR PAPERS
Those interested in participating with a paper can send the definitive article (max. 2500 words) accompanied by a brief abstract (150 words) until February 28, 2017 to the following email address: carlacarmonaescalera@gmail.com.

Those who have not completed the article by then can send a long abstract of about 1200 words accompanied by an abstract of about 150 words by the same date.

Papers are accepted in Spanish, English, Italian and Portuguese. The brief abstract should be sent in English and in the language in which the paper will be given.

Invited speakers:
Isidoro Reguera, Universidad de Extremadura
António Marques, Universidade Nova de Lisboa
Juan José Acero, Universidad de Granada
Chon Tejedor, University of Hertfordshire
Nuno Venturinha, Universidade Nova de Lisboa
Luigi Perissinotto, Università Ca’Foscari

Organizers:
Carla Carmona (Universidad de Extremadura), David Pérez (Universidad de Zaragoza), Vicente Sanfélix (Universidad de Valencia).

Scientific committee:
Luis Arenas (Universidad de Zaragoza), Manuel de Pinedo (Universidad de Granada), Antoni Defez i Martí (Universitat de Girona), Óscar González-Castán (Universidad Complutense), Nicolás Sánchez (Universidad de Valencia) y Stella Villarmea (Universidad de Alcalá de Henares).

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WITTGENSTEIN KOMPLETT: sein Nachlass

Do, 15. Dezember 2016, BKI “Haus Wittgenstein”

Podiumsdiskussion

Max Hadersbeck (München), Allan Janik (Innsbruck), Michael Nedo (Cambridge), Alois Pichler (Bergen),  Nuno Venturinha (Lissabon)
Moderation: Herbert Hrachovec (Wien)

Welche Bedeutung haben Wittgensteins philosophischer Nachlass und seine Korrespondenz für die heutige Kulturwelt und in welchen Formen werden sie herausgegeben: Buchform, elektronische Medien oder durch interaktive dynamische Präsentationen?

Nach seinem Tod 1951 hinterließ Ludwig Wittgenstein einen philosophischen Nachlass von rund 20.000 Seiten. Abgesehen vom Tractatus waren diese Papiere unveröffentlicht und weitgehend unbekannt. Das Ausmaß des Materials war auch für Wittgensteins Freunde überraschend. Ihr Erstaunen war noch größer, als sie erfuhren, dass Wittgenstein weitere Papiere zerstört hatte. Die Originalmanuskripte und Typoskripten werden heute an verschiedenen Orten aufbewahrt: in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien, in der Bodleian Library in Oxford und im Bertrand Russell Archive in Hamilton, Ontario. Der größte Teil befindet sich in der Trinity College Library in Cambridge.

“Doch kann nur der Künstler das Einzelne so darstellen daß es uns als Kunstwerk erscheint; jene Manuskripte verlieren mit Recht ihren Wert wenn man sie einzeln und überhaupt wenn man sie unvoreingenommen, das heißt ohne schon vorher begeistert zu sein, betrachtet.”
Ludwig Wittgenstein, MS 109, Seite 29

Experten-Gespräch: Wittgenstein Editionen digital und analog – Status quo

Do, 15. Dezember 2016, 15:00-18:00 Uhr
BKI “Haus Wittgenstein”, Parkgasse 18, 1030 Wien
Konferenz-Saal 1. Stock

Walter Fanta (Klagenfurt), Max Hadersbeck (München), Herbert Hrachovec (Wien), Allan Janik (Innsbruck), Peter Keicher (Wien), Volker Munz (Klagenfurt), Michael Nedo (Cambridge), Alois Pichler (Bergen), Martin Pilch (Wien), Nuno Venturinha (Lissabon), Joseph Wang (Innsbruck)
Moderation: Alfred Schmidt (Wien)

Im Expertengespräch wurden eine Reihe aktueller Editionsprojekte kurz vorgestellt und anschließend diskutiert . Dabei stand das Spannungsfeld analog-digital im Zentrum und die Idee zu einer Wittgenstein-Editionsplattform durch die Wittgenstein Initiative wurde vorgestellt.

Eintritt Experten-Gespräch: Kostenlos
Da es nur eine begrenzte Zahl an Sitzplätzen gibt, ist für das Expertengespräch eine  Anmeldung unbedingt erforderlich.

EGON SCHIELE in WITTGENSTEIN’S VIENNA

30. September 2016, Leopold Museum

Egon Schiele presented against the background of ethical and formal affinities that Toulmin and Janik identified as Wittgenstein’s Vienna. In particular, Schiele’s art will be read in the light of Ludwig Wittgenstein’s philosophy and Adolf Loos’ architecture. It will be shown how Wittgenstein’s notion of use applies to Schiele’s depiction of chairs in his oeuvre, and the ethical implications that are derived from such an application.

Allan Janik (Brenner Archiv Innsbruck)
Carla Carmona Escalera (Universidad de Extremadura)
in englischer Sprache

Anschließend offene Diskussion

Im Rahmen des SYMPOSIUM EGON SCHIELE
Leopold Museum im MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
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LUDWIG WITTGENSTEIN: PHILOSOPH, DICHTER und MÄZEN

12. und 13. April 2016

Grillparzerhaus, Johannesgasse 6, 1010 Wien

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Marjorie-Perloff   Ray Monk   James-Conant   Alois-Pichler-1

Gespräche im Grillparzerhaus / Talks at the Grillparzerhaus

Eine Kooperation der WITTGENSTEIN INITIATIVE und
STIFTUNG FRITT ORD

Dienstag, 12. April 2016
16:00-18:00 Uhr
Wittgenstein und Norwegen / Wittgenstein and Norway
19:00-21:00 Uhr
Kultur- und Wissenschaftsförderung Heute / Culture and Science Funding Today

Mittwoch, 13. April 2016
16:00-18:00 Uhr
Wittgenstein und die Moderne / Wittgenstein and Modernity
19:00-21:00 Uhr
Philosophie und Literatur / Philosophy and Literature

Eintritt
5 Euro / Veranstaltung, jeweils inklusive Besuch des Literaturmuseums der ÖNB
Karten-Abholung 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Dieses Projekt findet statt unter der Patronage von IE Bente Angell-Hansen, Botschafterin des Königreichs Norwegen in Österreich

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WITTGENSTEIN und NORWEGEN

Dienstag, 12. April 2016, 16:00-18:00 Uhr
Grillparzerhaus, Johannesgasse 6, 1010 Wien

Podiumsdiskussion / Panel Discussion
in englischer Sprache / in English

Knut Olav Åmås (Stiftung Fritt Ord, Moderation)
Marjorie Perloff (Stanford University)
Alois Pichler (Wittgenstein Archiv, Universität Bergen)
Kjetil Trædal Thorsen (Snøhetta Architektur)

Zwischen 1913 und 1950 verbrachte Ludwig Wittgenstein einige seiner wichtigsten und produktivsten Perioden in Skjolden im norwegischen Sognefjord. Was hat er dort gefunden und erreicht? Und warum hat einer der bedeutendsten Denker des letzten Jahrhunderts mehrmals gewählt, die privilegierten Kreise in Wien und Cambridge zu verlassen, um an ganz isolierten Orten in Österreich, Irland oder Norwegen zu leben? War Wittgenstein ein Philosoph im Exil? Wie würden wir einen solchen Menschen heute wahrnehmen? Würde er jemals eine Universitäts-Position bekommen?

Ludwig Wittgenstein spent some of his most important and productive periods in Skjolden in the Norwegian Sognefjord between 1913 and 1950. What did he find and accomplish there? And why did one of the most important thinkers of the last century chose, on several occasions, to leave privileged circles in Vienna and Cambridge and to live in rural parts of Austria, Ireland, and Norway? Was Wittgenstein a philosopher in exile? How would such a person be regarded today? Would he ever get a position at a university?

Dieses Projekt findet statt unter der Patronage von IE Bente Angell-Hansen, Botschafterin des Königreichs Norwegen in Österreich

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KULTUR- und WISSENSCHAFTSFÖRDERUNG HEUTE

Dienstag, 12. April 2016, 19:00-21:00 Uhr
Grillparzerhaus, Johannesgasse 6, 1010 Wien

Knut Olav Åmås (Stiftung Fritt Ord, Moderation)
Steven Beller (Washington DC, Historiker)
Ilyas Khan (Stanhill Foundation)
Eva Nowotny (Österreichische Kommission für UNESCO)
Bjørn Øiulfstad (Norwegischer Stiftungsverband)
Christian Witt-Dörring (Neue Galerie New York)

Wie werden Kunst, Kultur und Wissenschaft heute finanziert? Und wie beeinflussen die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle die eigentlichen Aktivitäten und die Ergebnisse? Das Verhältnis zwischen öffentlicher und privater Förderung ist von Land zu Land ganz unterschiedlich. Wie ist die Situation heute in Skandinavien / Norwegen, Österreich, Großbritannien und den USA? Und was können wir von Philanthropen heute und in den letzten hundert Jahren lernen?

In what ways are arts, culture and science/research funded today? And how do the different funding models influence the activities and results? The relation between public and private funding is quite different from country to country. What is the situation today in Scandinavia/Norway, Austria, Great Britain, and the United States? And what can we learn from the philanthropists today and the last hundred years?

Eintritt
5 Euro, inklusive Besuch des Literaturmuseums der ÖNB
Karten-Abholung 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Dieses Projekt findet statt unter der Patronage von IE Bente Angell-Hansen, Botschafterin des Königreichs Norwegen in Österreich

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WITTGENSTEIN und DIE MODERNE

Mittwoch, 13. April 2016, 16:00-18:00 Uhr
Grillparzerhaus, Johannesgasse 6, 1010 Wien

Ray Monk (University of Southampton)
Marjorie Perloff (Stanford University)
Steven Beller (Washington DC, Historian)
Alfred Schmidt (Österreichische Nationalbibliothek, Moderation)

In der Wiener Kunst- und Kulturlandschaft des beginnenden 20. Jahrhunderts ereignete sich ein beispielloser Aufbruch in die Moderne: Adolf Loos und die Sezession-Bewegung, Arnold Schönberg, „Jung Wien“ und Karl Kraus, Sigmund Freud, Ernst Mach und der Wiener Kreis – um nur die bedeutendsten Namen zu nennen. Ausgehend von Janiks und Toulmins These  in Wittgensteins Wien soll der Frage nachgegangen werden, wieweit auch das philosophische Werk Ludwig Wittgensteins tief in dieser ganz spezifischen Kultur der Wiener Moderne verwurzelt ist.

In the early twentieth century, Vienna’s artistic and cultural landscape experienced an unprecedented shift toward modernity: Adolf Loos and the Secession movement, Arnold Schönberg, Jung Wien and Karl Kraus, Sigmund Freud, Ernst Mach and the Vienna Circle—just to mention the most important names. Proceeding from Janik’s and Toulmin’s thesis in Wittgenstein’s Vienna, the question will be explored regarding to what extent Ludwig Wittgenstein’s philosophical work is deeply rooted in this very specific culture of Viennese modernity.

Dieses Projekt fand statt unter der Patronage von IE Bente Angell-Hansen, Botschafterin des Königreichs Norwegen in Österreich

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PHILOSOPHIE und LITERATUR

Mittwoch, 13. April 2016, 19:00-21:00 Uhr
Literaturmuseum Grillparzerhaus, Johannesgasse 6, 1010 Wien

Podiumsdiskussion / Panel Discussion
in deutscher Sprache / in German
In Kooperation mit dem Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek und Der Standard / In co-operation with the Literaturmuseum of the Austrian National Library and Der Standard

Isolde Charim (Moderation)
László F. Földényi
Allan Janik
Robert Menasse
Marjorie Perloff

„Philosophie dürfte man eigentlich nur dichten“
(Wittgenstein: Vermischte Bemerkungen / Culture and Value, 12.12.1933)

Was verbindet Poesie und Philosophie? Was haben literarische und philosophische Texte gemein? – VertreterInnen aus Wissenschaft, Literatur und Essayistik diskutieren über die Wechselverhältnisse zwischen Literatur und Philosophie.

What is the connection between poetry and philosophy? What do literary and philosophical texts have in common? —Representatives from science and literature will be discussing the reciprocal relationships between literature and philosophy.

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WiTTFind PROJECT MUNICH/BERGEN

Wittgenstein_Initiative_NeueQuellen_DC0211333

On 16 November 2015 we had the pleasure to present WiTTFind at the Grillparzerhaus in Vienna – one of the most exciting and innovative Wittgenstein scholarship projects, that have emerged in the last years.

The project is a cooperation between the Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung (CIS) at the Ludwig Maximilians Universität München  and the Wittgenstein Archives at the University of Bergen (WAB), directed by Maximilian Hadersbeck and Alois Pichler. The task of the project is to develop a FinderApp containing several computational tools which make Wittgenstein’s Nachlass better researchable. read more

Tutorial of WiTTFind (Version 2014)

The current WiTTFind – CIS/WAB 2015 Website

NEUE QUELLEN ZU LUDWIG WITTGENSTEIN: 16. November 2015

Hermine Erinnerungen BuchCoverErstmals veröffentlicht: die Familienchronik der Wittgensteins

Ilse Somavilla (Brenner Archiv Innsbruck)
Alfred Schmidt (Österreichische Nationalbibliothek)

Die bislang unveröffentlichten Aufzeichnungen von Ludwigs ältester Schwester Hermine werden zugänglich gemacht. Ausführlich und gleichzeitig lebendig beschreibt sie darin die einzelnen Mitglieder der Familie, deren spannende Lebensgeschichten sowie ihre besonderen Eigenschaften, Neigungen und Interessen. Sie erzählt von Schicksalsschlägen und den vielfältigen soziokulturellen Beziehungen, die die Familie pflegte. Eindrucksvoll belegen die neu zugänglichen Schriftstücke außerdem das Kulturverständnis Ludwig Wittgensteins sowie den Einfluss seiner Familie auf seine philosophischen Reflexionen.

UiBmerke_grayscaleV8 KopieLudwig Wittgensteins Nachlass Online

Alois Pichler (Wittgenstein Archiv, Universität Bergen)
Max Hadersbeck (Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung, LMU, München)

Ludwig Wittgenstein hinterließ einen umfangreichen philosophischen Nachlass von rund 20.000 Seiten. Das Wittgenstein-Archiv an der Universität Bergen hat im Frühjahr 2015 damit begonnen, den gesamten Nachlass in neuen hochaufgelösten Faksimiles frei im Internet zugänglich zu machen. Erstmals und pünktlich zu der Veranstaltung wird die online Nachlassausgabe http://www.wittgensteinsource.org auch Faksimiles des Nachlass-Bestandes der Österreichischen Nationalbibliothek zeigen.

Gleichzeitig schreitet auch die Arbeit an einer neuen digitalen Textausgabe des Nachlasses voran. Im Vortrag werden die neue online Nachlassausgabe vorgestellt, wie auch neue Programme zur Nachlasserforschung präsentiert, die vom Centrum für Informations- und Sprachverarbeitung an der Ludwig Maximilians Universität München (CIS) entwickelt wurden.

Montag, 16. November 2015 ǀ 18:30 Uhr
Grillparzerhaus, Erdgeschoss
Johannesgasse 6, 1010 Wien